
EIRENE (griechisch: Frieden) ist ein ökumenischer, internationaler Friedens- und Entwicklungsdienst. 1957 wurde EIRENE von Christen verschiedener Konfessionen gegründet, die sich der Idee der Gewaltfreiheit verpflichtet fühlen und ein Zeichen gegen Wiederaufrüstung und für das friedliche Zusammenleben setzen wollen.
Zu den Gründern gehören die historischen Friedenskirchen der Mennoniten und der Church of the Brethren ("Brüderkirche"), die noch heute mit dem Versöhnungsbund und den EIRENE-Zweigen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden zu den EIRENE-Mitgliedern zählen. Förderung erhält EIRENE u.a. von der Evangelischen Kirche in Deutschland, von Bundesministerien und der Europäischen Kommission. Ein viertel des Haushaltes wird durch Spenden getragen.
Aufgaben und Ziele
Gemeinsam mit Partnerorganisationen engagieren sich die Freiwilligen für eine Kultur der Gewaltfreiheit, für soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.
Arbeitsbereiche / Programme
EIRENE unterstützt nachhaltige Entwicklungsprojekte in Afrika und Lateinamerika mit finanzieller Förderung. Menschenrechtsinitiativen, Selbsthilfegruppen und ländliche Entwicklungsprojekte stehen im Zentrum der Beratungstätigkeit der Entwicklungshelfer/innen.
Einsatzregionen
Afrika, Lateinamerika, Europa, USA
Jährlich werden ca. 10 Entwicklungshelfer/innen vermittelt.
Kontakt:
Engerser Straße 81
56 503 Neuwied
Tel.: 02631/83790
Fax: 02631/837990