Die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste (AGdD)

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e.V. (AGdD) ist der Dachverband der sieben Entwicklungsdienste in Deutschland. Die Mitglieder der AGdD sind vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als "Träger des Entwicklungsdienstes"  anerkannt.

Grundlage für die Arbeit der Entwicklungsdienste ist das Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG), das 1969 vom Bundestag verabschiedet wurde.

Die Entwicklungsdienste setzen die in diesem Gesetz festgeschriebene Unterstützung und Förderung der Entsendung von berufserfahrenen Fachkräften in der Praxis um: Zusammen vermitteln sie jährlich mehr als 1.500 Entwicklungshelfer/innen in verschiedenste Partnerprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und in die Reformländer Osteuropas.

Die AGdD gewährleistet den gegenseitigen Erfahrungsaustausch sowie die Beratung seiner Mitglieder und vertritt die gemeinsamen Interessen in der Öffentlichkeit. Zur Unterstützung ihrer Aktivitäten hat die AGdD Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, in denen jeweils Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen und ehemalige Entwicklungshelfer/innen zusammenarbeiten.

Das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste ist ein Geschäftsbereich der AGdD. Es hat den Auftrag, die berufliche Wiedereingliederung der Fachkräfte nach Rückkehr aus dem Entwicklungsdienst zu unterstützen. Geleistet werden eine individuelle Beratung, Seminare zur beruflichen Orientierung, Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche und Fortbildungsförderung. 

Die Geschäftsstelle der AGdD e.V. ist beim Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V. (AKLHÜ) in Bonn angesiedelt. 

 

  • Was kann ich auf den folgenden Seiten erfahren?
  • Wer wird angesprochen?

Neben der Vorstellung des Dachverbandes und seiner Mitglieder wird auf diesen Seiten ein Überblick gegeben, in welchen Ländern und Regionen und in welchen Arbeitsbereichen / Handlungsfeldern Entwicklungshelfer/innen der sieben anerkannten Dienste tätig sind. In den folgenden Seiten werden Schwerpunkte auf die Rückkehr aus dem Entwicklungsdienst, die berufliche Reintegration und das Engagement in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit gelegt.

Angesprochen werden Entwicklungshelfer/innen, die in den Partnerländern arbeiten, sich jedoch längerfristig auf die Rückkehr vorbereiten wollen. Im direkten Fokus stehen Fachkräfte, deren Ausreise in wenigen Monaten bevorsteht bzw. unmittelbar nach Deutschland zurückgekehrt sind. Ebenso ist es ratsam, schon bei der Vorbereitung auf den Entwicklungsdienst sich über die irgendwann eintretende Rückkehr zu informieren.

Wichtige Informationen über den Entwicklungsdienst, die Dienstarten, Voraussetzungen und Leistungen sowie zur Vorbereitung finden Sie unter www.entwicklungsdienst.de. Ebenso finden Sie unter dieser Adresse den Stellenmarkt Fachkräfte mit durchschnittlich mehr als 1.000 Angeboten.